Zum Bauen zählt nicht nur das Schaffen von Neuem, sondern auch die Bewahrung des Bestehenden - auf beides spezialisiert ist die Berliner k.rogge Spezialbau GmbH. Ihre Mitarbeiter führen Arbeiten in den Bereichen Stuck, Putz und Trockenbau durch. Dabei spielt es für Rogges Experten keine Rolle, ob Innenausbauten an einem Neubau anstehen oder einzigartige historische Gebäude zu restaurieren sind. Dass ein mit Tradition und Moderne vertrautes Unternehmen Software verwendet, die gleichzeitig bewährt und innovativ ist, versteht sich: k.rogge setzt auf Bau für Windows.

Zu den Vorzeigeobjekten von Rogge zählen die Arbeiten im Berliner Bodemuseum - hier die Kamecke-Halle. Eingeklinktes Bild: Hier wird gerade ein Eierstab im Deckenabschlussgesims eingesetzt. (Fotos: Rogge)
Spezialbau seit über vierzig Jahren
Gegründet wurde die k.rogge Spezialbau GmbH 1966 von Stuckateurmeister Klaus Rogge, der ihr bis 2002 auch vorstand. Seitdem wird das Unternehmen von drei Gesellschaftern/ Geschäftsführern geleitet, wobei jeder von ihnen für einen Bereich verantwortlich ist – Uwe Morzuch für Putzarbeiten, Klaus-Dieter Müller für Stuckarbeiten und Andreas Reiner für den Trockenbau. Unter den zahlreichen Bauprojekten, die Rogge in mehr als vierzig Jahren abgewickelt hat – davon allein über 5000 in Berlin – sind viele bedeutende Gebäude. Unter anderem haben Rogges Mitarbeiter Putz- und Trockenbauarbeiten im Reichstag durchgeführt sowie die Akustikdecken im Plenarsaal erneuert oder auch diverse Berliner Museen behutsam restauriert. Eines der Meisterwerke war die Wiederherstellung des Lichtkranzes in der Kuppel des Bodemuseums. Beschränkt auf die Bundeshauptstadt sind die Arbeiten aber keineswegs. Vom Leipziger Kaufhaus über die Münchener Lenbach Gärten bis zum Hotel auf Sylt reicht die Liste der bearbeiteten Objekte – aktuell ist die k.rogge Spezialbau GmbH auch beteiligt am Bau der Hamburger Elbphilharmonie sowie am Berliner Flughafen BBI.
Das Leistungsspektrum, das die k.rogge Spezialbau GmbH abdeckt, ist auf jeden Fall umfangreich. Neben Putz- und Stuckarbeiten sowie Trockenbau ist Rogge auch in den Bereichen Innenausbau, Vollwärmeschutz, Fassadensanierung, Denkmalpflege, Schallschutz, Akustikbau, Restaurierung und vorbeugender Brandschutz tätig.
Zurzeit arbeiten für Rogge 130 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 20 kaufmännische und technische Angestellte. Damit das Unternehmen die hohe Qualität halten kann, bildet es ständig Stuckateure, Trockenbauer und Industriekaufleute aus, im Moment insgesamt rund zwanzig Azubis. Gerüstet für die kompliziertesten Aufgaben ist man bei Rogge ohnehin – das Unternehmen besitzt sogar eine eigene Stuckwerkstatt.
Bau für Windows-Komplettlösung im Einsatz
Mit dem Jahrtausendwechsel kamen bei Rogge auch neue Anforderungen an die EDV. Auf der Suche nach einer technischen und kaufmännischen Windowslösung ließ sich das Unternehmen von externen IT-Spezialisten beraten und entschied sich nach Betrachtung verschiedener Programme schließlich für Nemetscheks Bau für Windows. Zum Jahreswechsel 2002 / 2003 wurde die Fibu-Software eingeführt. Aufgrund der guten Erfahrungen und um eine durchgängige Lösung zu bekommen, schaffte Rogge 2006 auch die Bau für Windows-Bautechnik an, später auch weitere Module wie die Anlagenbuchhaltung und die Anzahlungsbuchhaltung.
„Wir setzen Bau für Windows zur gesamten Bauabwicklung ein“, erläutert Bilanzbuchhalter Sascha Wöhlbier. „Das beginnt beim Schreiben des Angebotes und Erstellen von Leistungsverzeichnissen einschließlich der Verwaltung von Nachträgen. Dazu erstellen wir natürlich unsere Rechnungen mit dem Programm und nutzen die gesamte Bandbreite der Finanzbuchhaltung, also vom Einbuchen bis zum Jahresabschluss.“
Zur Aufmaßberechnung wird Bau für Windows ebenfalls genutzt. „Außerdem“, ergänzt Wöhlbier: „freuen wir uns über die einfache Handhabung von GAEB-Dateien. Die Kalkulatoren, die Angebote schreiben, spielen diese Dateien ein und können sie entsprechend bearbeiten. Wenn es zum Auftrag kommt, kann das Projekt auch gleich weiter in der Finanzbuchhaltung verarbeitet werden.“

Die beiden Bilanzbuchhalter (IHK) der k.rogge Spezialbau GmbH - Sascha Wöhlbier und Brigitte Bayorh
Besondere Anforderungen in der Lagerwirtschaft
Eine Besonderheit gibt es bei Rogge in der Materialwirtschaft. Das Unternehmen besitzt nämlich ein eigenes Warenlager auf dem Firmengelände. Dass die k.rogge Spezialbau GmbH mit diesem Lager ein „Exot“ ist, weiß die erfahrene Bilanzbuchhalterin Brigitte Bayorh: „Schon Herr Rogge meinte, der Lagerplatz sei ein Luxus, den sich kaum eine andere Firma gönnt. Für uns hat er sich aber bisher immer gelohnt.“
Wenn Rogge Material bestellt werden die Baustellen direkt vom Lieferanten beliefert, lediglich kleine Baustellen und Kleinmaterial werden aus dem eigenen Warenlager versorgt. Diesen Zwischenschritt muss man natürlich in Lagerwirtschaft und Finanzbuchhaltung nachvollziehen können – kein Problem mit Bau für Windows: Eingekauftes Material wird von Rogge als Warenbestand eingebucht. Dieser Bestand muss dann vom Lager zur Baustelle umgebucht werden, wo das Material verbraucht wird. Das Lager wird entlastet und die Baustelle belastet.
Bei diesen Buchungen ist zu bedenken, dass nicht allein das Material verbucht wird, sondern auch beispielsweise die Fuhrkosten. Brigitte Bayorh erläutert: „Wir setzen auf Fremdleistungen, Löhne und Material einen gewissen Zuschlagsatz – und eben auf die Warenabgänge einen Zuschlag für die Fuhrkosten.“
Eine Ergänzung im Bereich Lagerwirtschaft wurde kürzlich speziell für die k.rogge Spezialbau GmbH programmiert. Damit ist eine firmenspezifische Behandlung der Lagerabgänge auf Baustellen möglich. Zudem lassen sich umfassende Lieferscheine mit dieser neuen Lagerergänzung erstellen.
Mit Bau für Windows sind beide Bilanzbuchhalter jedenfalls vollauf zufrieden. Sascha Wöhlbier freut sich: „Mit Bau für Windows kann man das ganze Portfolio abdecken und es läuft stets stabil.“

Auch bei Neubauten ist Rogge aktiv - in der Berliner O2 World arbeitete man im Foyer sowie an Metalldecken- und Wandverkleidungen (Foto: Rogge)