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Ein vielseitiges Traditionsunternehmen - MATTHÄI Bauunternehmen GmbH & Co. KG ist seit 1999 treuer Bau financials-Kunde


1933 wurde die Hermann Matthäi oHG als Fachunternehmen für Erd- und Straßenbaumaßnahmen gegründet. Seitdem ist viel Wasser die nahe Aller heruntergeflossen. Die heutige Matthäi Bauunternehmen GmbH & Co. KG in Verden bietet Leistungen in nahezu allen Bereichen des Bauwesens an. Für die kaufmännische Abwicklung der Projekte benutzt der Konzern Nemetscheks Bau financials.

Jürgen Meyering, Assistent der Geschäftsleitung, ist zurecht stolz auf die Vielfalt des Unternehmens und freut sich über dessen positive Entwicklung: „2007 war ein sehr gutes Jahr, und die Prognose für das laufende Jahr ist ebenfalls gut.“ Dazu tragen die rund vierzig Betriebe mit 1550 Mitarbeitern im In- und Ausland bei, die entweder als eigenständige Niederlassungen oder als Zweigstellen der Verdener Zentrale tätig sind. Spezialisiert ist jede von ihnen. Beispielsweise führen die Mitarbeiter aus Magdeburg Brückenarbeiten durch, während ihre Braunschweiger Kollegen Experten für Gleisbauarbeiten sind. Die meisten Niederlassungen konzentrieren sich allerdings auf Matthäis Kerngeschäft – den Erd- und Straßenbau.
Die weiteren Geschäftsfelder des Matthäi-Konzerns sind Tiefbau, Deponietechnik, Stahlbeton- und Ingenieurbau, die Lieferung von Natursteinen und Transportbeton sowie die Asphaltproduktion für den Straßenbau. Außerdem betreibt das Unternehmen mehrere Steinbrüche und stellt damit die Baustoffversorgung von morgen sicher. Einige dieser Steinbrüche liegen im europäischen Ausland – im finnischen Eurajoki, in Gniewkow, Polen sowie in Estlands Hauptstadt Tallinn.

Herausforderung Containerterminal
Als Unternehmen, das zu 80 Prozent öffentliche Auftraggeber hat, kann MATTHÄI zahlreiche Referenzprojekte vorweisen. Dazu gehören der Umbau der Autobahnanschlussstelle Stade-Süd mit der Verbindung zur Bundesstraße B73. Dort hat das Unternehmen in Arbeitsgemeinschaft nicht nur zwei Brücken und eine kombinierte Stütz- und Lärmschutzwand erstellt, sondern auch sämtliche Straßenarbeiten erledigt. Da die B73 die meist befahrene Bundesstraße Deutschlands ist, waren die Durchführung und die dabei nötige Verkehrssicherung eine logistische Meisterleistung.
Nicht minder spektakulär sind die Arbeiten am Bremerhavener Containerterminal CT4. Dort hat Matthäi eine Million Quadratmeter befestigt und ca. 500.000 Tonnen Asphalt eingebaut. Zur Entwässerung hat Mathäi 17 Kilometer Kanalrohre bis 2,20 Meter Durchmesser, 480 Kanalschächte, 21 Kilometer Entwässerungsrinnen und 300 Kilometer Kabelschutzrohre verlegt.
Ebenso beeindruckend ist ein Hochbauprojekt – die Herstellung von zwei Prototypen für die zukünftigen Offshore-Windparks bei Borkum.


Abb.: Straßenarbeiten am CT4 in Bremerhaven (Foto: Matthäi)

Die dritte EDV-Generation erfüllte die Erwartungen
Dass ein solch vielseitiges Unternehmen eine exakt dazu passende Bausoftware braucht, ist selbstverständlich. Daher setzt MATTHÄI bereits seit 1999 auf Bau financials BK. Das EDV-Zeitalter hatte für das Bauunternehmen aus der Reiterstadt allerdings schon viel früher begonnen. Matthäi-EDV-Experte Jan-Peter von Döllen erklärt, das Unternehmen habe vorher zwei andere Programme für die Buchhaltung genutzt. Das zweite System war sogar speziell für Matthäi entwickelt worden, ließ sich aber nur schwer bedienen und erwies sich als störungsanfällig. Zudem bestand es aus mehreren Insellösungen. Die logische Folge war die Suche nach einer modernen integrierten Gesamtlösung. Zeitgleich hielt man nach einem passenden Netzwerk Ausschau.
Wichtig war für den Konzern, ein System zu finden, mit dem die vielen Niederlassungen perfekt angebunden sind. Die Buchhaltung in der Zentrale hat dabei als einzige Zugriff auf alle Konzerndaten. Die Niederlassungen können nur ihre eigenen Daten einsehen. Dies gilt für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Gerätemanagement und Lohn.
BAU financials und das CITRIX-Netzwerk entsprachen den Anforderungen bestens und die Einführung verlief reibungslos. Von Döllen schmunzelt: „Wir sind einfach in die Niederlassungen gefahren und haben das Programm in Betrieb genommen. Auch die Schulungen gingen schnell.“
Monika von Wieding, die Leiterin der Buchhaltung, zählt auf, wofür sie das Nemetschekprogramm verwendet: “Wir nutzen Bau financials für die Bereiche Finanzbuchhaltung, Rechnungseingangsbuch, Kassen, Banken sowie für die Anzahlungsbuchhaltung – und zwar kreditorisch und debitorisch.“ Auch zur Liquiditätssteuerung sei das Programm ideal.
Als Besonderheit gibt die erfahrene Bilanzexpertin an, sie buche Ausgangsrechnungen im so genannten Fibu-Buchungsblatt. Diese spezielle Erfassung der Daten habe sich als ideal für Matthäi herausgestellt. „Auch die Auswertung“, so die erfahrene Buchhalterin, „die wir daraus in der Finanzbuchhaltung ziehen, ist gut – und das ist entscheidend.“ „Für den Bau“, schließt von Wieding, „ist Bau financials ein hervorragendes Programm.“


Abb.; Die große Belastung durch Kräne, Fahrzeuge und Container musste bei den Planungen für das CT4 berücksichtigt werden. (Foto: Matthäi)

Testphase mit DocuWare
Zusätzlich benutzt man bei Matthäi das zur Bau financials-Familie gehörende Programm Kifa zur Kiesfakturierung. Außerdem testet die Verdener Zentrale seit diesem Jahr das elektronische Dokumentenmanagement DocuWare. Jan-Peter von Döllen ist von den Möglichkeiten begeistert, denn auf diesem Weg bekommt jeder an seinem Arbeitsplatz Zugriff auf die Dokumente, und Originalbelege können vernichtet werden.
Die Bearbeitung und Archivierung des elektronischen Dokumentes (als unveränderliche Bilddatei) reicht aus – zur Erleichterung des EDV-Fachmannes. Schließlich entfallen dadurch die lästigen Papierberge.
Im kommenden Jahr soll das Programm in der ganzen Firmengruppe eingeführt werden – genauso erfolgreich wie Bau financials.