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Bauunternehmen Budau


Großprojekte mit Engagement, Kompetenz und EDV

Dass Bad Kreuznacher keine Angst vor dem nächsten Hochwasser haben müssen, Arnstädter stolz auf ihr schmuckes Krankenhaus blicken, nicht nur Leipziger gern in der Grünauer Schwimmhalle baden gehen, im Raum Rheinhessen/Pfalz stationierte Angehörige des amerikanischen Militärs sicher ihre Aufgaben verrichten und sich mit ihren Familien wohlfühlen können, das sind nur einige wenige Beispiele zu denen ganz wesentlich die Arbeiten der P.A. Budau Bauunternehmen GmbH & Co. KG aus Idar-Oberstein beigetragen haben.

Überwiegend als Generalunternehmung werden die Arbeiten stets nach neuesten Technologien ausgeführt. Forcierter EDV-Einsatz und eine umsichtige Geschäftsführung garantieren seit 1964 effektiven und wirtschaftlichen Einsatz der Ressourcen. Mit dem motivierten 100 Mitarbeiter-Stamm erwirtschaftet das Unternehmen auch in schlechten Zeiten jährlich 25 Mio. € Umsatz.



Geschäftsführer Dr.-Ing. Paul Uwe Budau mit
Systemadministrator Robert Brandt


Gute Technik erlaubt Qualität in Leistungen
Schon in den 70ern habe sein Vater für elektronisch unterstützte Buchhaltung und Kalkulation die ‚ersten Kisten’ eingesetzt, erzählt mir Geschäftsführer Dr.-Ing. Paul Uwe Budau. Seit etwa fünf Jahren – nach Problemen der alten, vorher recht guten Software mit dem neuen Jahrtausend - wickelt die Firma im kaufmännischen Bereich und der Kalkulation die Aufgaben mit ‚Bau für Windows’, einer Branchenlösung aus dem Hause Nemetschek, ab. „Eine integrierte Branchenlösung aus einer Hand, die alles erfüllt, was wir uns vorgestellt haben. Auch die Kalkulation passte. Und alles funktioniert gut. Man kann gleichartige Probleme auf vielerlei Wegen lösen. Sicher geht das nicht im Selbstlauf. Mit solch einem komplexen System muss man sich schon vertraut machen.“, betont Dr. Budau. Dass dieser Mann auf Qualität ein besonderes Augenmerk hat, belegen nicht zuletzt seine anerkannten Arbeiten im Vorsitz der Bundesgütegemeinschaft Instandsetzung von Betonbauwerken, im Vorstand des Landes- Baugewerbeverbandes und weiteren Fachgremien. Der weitere Entscheidungsprozess sei eher eine ‚Bauchgeschichte’ gewesen. Welcher der Anbieter wird die nächsten 10 Jahre überleben? Bei Nemetschek war man sich da sicher, weil man sich die Leute und ihre Vita angeschaut habe – vernünftig und seriös. „Herrn Schrodt, heute Prokurist der Nemetschek Bausoftware GmbH, kannte ich schon vom gemeinsamen Studium in Karlsruhe, ebenso Prof. Blecken, den Initiator des Programms – quasi eine Zusatzgarantie,“ erläutert er und setzt die inhaltlichen Argumente fort: „Integration war für uns ein entscheidendes Auswahlkriterium. Ohne etwas extra dazu zu tun, müssen Daten zwischen den Bereichen austauschbar sein. Sonst wäre auch kein Controlling denkbar Dass die Daten nach Baustellen und Kostenarten aufgeschlüsselt werden, ist das Eine. Das Zweite sind die Monatsergebnisse der Baustellen mit vernünftigen Leistungsmeldungen. Wir haben im Controlling eine kleine Spezialität: Für die Laptops der Poliere ein System für positionsbezogene Leistungsberichte. Die Soll-Stunden-Vorgaben aus der Kalkulation sind schon drin. Positions-, also leistungsbezogen tragen sie ihre anteiligen Arbeiten ein und senden mit den erfassten Stunden diese Meldung per e-Mail an uns. Diese Vorbereitung ist uns wichtig, damit der Polier vor Ort schnell arbeiten kann ohne viel umdenken zu müssen.“

Eigene Ideen zum Nutzen aller Anwender
Robert Brandt, Systemadministrator und zugleich Einkäufer im Unternehmen, kommt richtig in Fahrt, als das Gespräch auf das Thema EFB-Preisbildung kommt: „So, wie das bei uns jetzt läuft, ist das sicher noch bei keinem anderen Unternehmen. Auf unseren Wunsch ist das im Programm umgesetzt worden. Aber eigentlich müsste jedes andere Bauunternehmen, das auf die gleichen Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber wie wir bietet, vor den selben Problemen stehen. Nehmen wir als Beispiel ‚Pflasterarbeiten’. Im ausgeschriebenen Leistungsverzeichnis des Bauherrn gibt es einen solche Position. Unser Unternehmen wird Pflasterarbeiten stets als Subunternehmerleistung weiter vergeben, ist in der Handwerkskarte dafür auch nicht eingetragen.


Die Vorarbeiten für den Unterbau aber – Baggern, Schotter legen, Verdichten, Abziehen einer Feinschicht – die führen wir selbst aus. Müssen wir sogar nach 4.8 VOB. Eigentlich kein Problem. Zum Angebot gehört aber das EFB-Preisblatt . Jede an NU vergebene Leistung muss hier mit kalkuliertem Material, Gerät und Lohn aufgeführt werden. Diese Kalkulations-Grundstruktur ist auch die Basis eventueller Nachträge. Im EFB-NU ist aber nur die Deklaration der gesamten Position des LV möglich. Dennoch muss ja das Gesamtangebot der Leistungen auf den Cent exakt in allen Einzelbestandteilen korrelieren. Jeder noch so kleine Fehler des Bearbeiters führt unweigerlich zum Ausschluss des Angebots aus dem Bieterkreis. Das kann man nach unserer Auffassung nur mit einer ausgefeilten EDV sauber beherrschen.
Von Nemetschek haben wir programmieren lassen, dass diese NU-Listen handhabbar werden und das EFB-Preisblatt anschließend bis in jedes Detail nachprüfbar passt.



Abweichend zu den EFB-Standardformblättern können nun alle Angaben zum Druck der EFB-Formblätter 1a und 2 selbst überarbeitet werden. Die einzelnen Werte je LV-Position schlägt das Programm auf Basis des LV's und der Kalkulation vor und speichert sie nach den Änderungen. Angaben zum Kalkulationslohn und zu den Zuschlägen für Baustellengemeinkosten, AGK und WuG sind natürlich erforderlich.
Früher haben wir nach Angebotsabgabe immer schon gewartet, welcher Detail-Fehler uns in diesem Bereich eventuell unterlaufen und als Mangel gefunden werden könnte, trotz der vermeintlich mit zig Excel-Tabellen bestmöglich geleisteten Vorbereitung. Dieses Prozedere funktioniert jetzt einwandfrei – überschau- und beherrschbar. Ohne das Modul ‚EFB-Preisblatt’ würden wir heute nicht mehr arbeiten wollen.“


Neue Tools erleichtern die täglichen Arbeitsabläufe
Man müsse das integrierte System stets akribisch im Gesamten sehen, nicht nur ein Modul isoliert. Änderungen wollen da auch in allen erforderlichen Teilschritten vorher wohl durchdacht sein. Bei der Arbeit mit Subunternehmern sollen jetzt auch die BfW-Module ‚NU-Betreuung’ und ‚NU-Vertrags­verwaltung’ eingesetzt werden. Dr. Budau: „Die Umstellung ist nicht von heute auf morgen zu machen. Laufende Baustellen müssen wir auslassen. Zweigleisigkeit brächte ständige Kollisionen. Und dann wollen wir ja auch die Zusammenarbeit mit den ‚SUB’s’ optimieren. Es hakt insbesondere an den Stellen, die auf der Baustelle anders laufen, als im LV beschrieben. Das macht die Nachträge aus. Diese sind schwer in die NU-Betreuung zu integrieren. Der Nachunternehmer ist ja gezwungen, für sich die Leistungen zu kalkulieren und das macht er heute auch oft elektronisch. Wir hätten gern, dass er uns die Rechnungen gleich als Excel-Liste per e-Mail schickt. Das spart die Doppelerfassung und vermeidet eventuelle Übernahmefehler. Das ist auch ein gewisser ‚Erziehungsprozess’, der gerade stattfindet.“ „Aber selbst, wenn man das auf Papier in der richtigen Form bekommt, die Daten selbst erfassen muss, ist das mit den neuen Modulen wesentlich schneller und besser, als im bisherigen Ablauf,“ wirft Robert Brandt ein. „Wenn ich sonst mit der Additionsmaschine veränderte Positionen neu berechne, um zum richtigen Rechnungsergebnis zu gelangen, kann ich auch die Daten einmal erfassen. Danach läuft das Restliche ja von alleine in Hintergrund. Nichts geht verloren, alle Sachverhalte sind im System dokumentiert. Jeder der Informationen braucht, findet sie sofort, muss nicht erst in Aktenordnern mühsam suchen. Für das interne Controlling ist das sehr hilfreich,“ sagt er mit Blick zum Chef. Der nimmt den Gedanken auf und resümiert: „Was ich an Kennzahlen brauche, liefert mir das System. Sehr gut ist auch die neue Excel-Schnittstelle. Die erlaubt den Ex- und Import relevanter Daten zu anderen Programmwelten. Und das ist neben der Materialvergabe z.B. eben auch für Führungsaufgaben manchmal ganz hilfreich.“